12:54:09 - Broschuere Großbettlingen

46 Senioren Vorsorgende Verfügungen Patientenverfügung – Vorsorgevollmacht – rechtliche Betreuung Mit den Errungenschaften der modernen Medizin können Krankheiten besiegt und Leiden gelindert werden. Gleich- zeitig haben viele Menschen Angst vor dem Sterben oder einem künstlich verlängerten Leben. Ist ein Mensch unheil- bar erkrankt und nicht mehr in der Lage eine Entscheidung über Maßnahmen zu treffen, die lediglich eine Sterbens- oder Leidensverlängerung bedeuten würde, bietet die Pa- tientenverfügung Ärzten eine wichtige Entscheidungshilfe zur Umsetzung persönlicher Wünsche und Vorstellungen. Mit Hilfe der Patientenverfügung können Ärzte den mut- maßlichen Willen der Patienten ermitteln, wenn diese nicht mehr zu einer Willensbildung fähig sind oder sich nicht mehr äußern können. Darüber hinaus kann in der Patien- tenverfügung der Wunsch nach Maßnahmen zur Schmerz- linderung festgelegt werden – selbst wenn diese zu einer Lebensverkürzung führen. Es ist sinnvoll, den Inhalt einer Patientenverfügung gemeinsam mit einer volljährigen, ge- schäftsfähigen Person des Vertrauens („Patientenanwalt“) dahingehend zu besprechen, was von behandelnden Ärzten in schwerwiegenden Krankheitssituationen – insbesondere in den Grenzbereichen von Therapie oder Nicht-Therapie – erwartet wird. Es ist wichtig, dass „Patientenanwälte“ die Einstellung der verfügenden Personen kennen, um sie in schwierigen Situationen gut vertreten und den mutmaßli- chen Willen umsetzen zu können. Vorsorgevollmacht Keiner weiß, wie lange er in der Lage sein wird, seine Ange- legenheiten selbstständig zu regeln. Es ist daher sinnvoll, frühzeitig sicher zu stellen, dass in einem solchen Fall die eigenen Interessen bestmöglich vertreten werden. Eine Möglichkeit ist die Erteilung einer Vorsorgevollmacht. Die Vorsorgevollmacht ist eine private Absprache zwischen Vollmachtgeber und Bevollmächtigtem und macht die Ein- richtung einer Betreuung überflüssig. Die Erteilung einer Vollmacht setzt die Geschäftsfähigkeit des Vollmacht- gebers voraus. Sie sollte in schriftlicher Form erfolgen. Sinnvoll ist auch eine notarielle Beglaubigung. Da der Bevollmächtigte als Vertreter des Vollmachtgebers handelt und nicht vom Gericht bestellt und überwacht wird, ist die richtige Auswahl besonders wichtig. Neben der besonderen Vertrautheit ist auch die Eignung des Bevollmächtigten für Arzt Dr. Jan Steinborn , Internist (Chirotherapeut, Sportmedizin, Notfallmedizin), Nürtinger Str. 58, Tel. 41977 Zahnarzt Dr. Ewald Gaiser, Nürtinger Str. 45, Tel. 48308 Dr. John Müller, Bempflinger Str. 4, Tel. 47379 Körperliches und Geistiges Training Körperliches Training Folgende Angebote für Senioren gibt es in Großbettlingen: im Rahmen der Großbettlinger Spätlese (s. auch Seite 36): ▪ 1 × monatlich Sitzgymnastik/Sitztanz ▪ Tanzkurs für Seniorinnen Weitere Angebote ▪ Seniorengymnastik der Evangelischen Kirchengemeinde im sport forum (s. auch Seite 36) ▪ monatliche Wandertreffs für Ruheständler des Schwäbischen Albvereins, Ortsgruppe Großbettlingen (s. auch Seite 37) ▪ Seniorenwanderungen der Neuapostolischen Kirche ▪ DRK-Kurs „Sturzprophylaxe“ des Deutschen Roten Kreuzes in der Betreuten Wohnanlage (s. auch Seite 37) Geistiges Training ▪ Gehirntraining im Rahmen der Großbettlinger Spätlese Ansprechpartner rund ums Gehirntraining: Emma-Ida Müller, Kirchhalde 50, Tel. 46956 Sucht im Alter Beratung bei Alkoholproblemen, Medikamentenmiss- brauch, Spielsucht (pathologisches Spielverhalten), Ess- Störungen und anderem Suchtverhalten: Psychosoziale Beratungs- und ambulante Behandlungsstelle Nürtingen Suchtberatungsstelle Kirchstraße 17, 72622 Nürtingen Tel. 07022 932440, Fax 07022 93244-10 Gesundheitliche Vorsorge

Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download